Bei E-Services und E-Shops gibt es drei Hauptgründe, warum die Systeme die unerwartet hohe Arbeitslast nicht bewältigen können.

Der häufigste Grund ist ein zu bescheidener Beherbergungsbetrieb, der nicht in der Lage ist, den Service oder E-Shop zu bedienen. Unabhängig von der Art der Beherbergung ist das größte Problem entweder eine mangelnde Skalierbarkeit, eine manuelle auszuführende und damit kostspielige Skalierung oder aber, im schlimmsten Fall, eine hohe Anfangsinvestition in zusätzliche Hardware, deren Einrichtung und anschließende manuelle Skalierung. Wenn die Last in Zukunft sinkt, bleiben immer noch eine große Investition und überprovisionierte Server, deren Ressourcen dann nicht mehr direkt benötigt werden. Da bereits eine große Investition getätigt wurde und die Sicherheit in Bezug auf die Zukunft eher fragil ist, werden weiterhin die laufenden Kosten gedeckt, um für einen neuen Sprung in der Arbeitslast bereit zu sein.

Die Lösung für diese ernsthaften Probleme ist in der Praxis einfach. Alle Anbieter von Cloud-Diensten verfügen über Dienste, bei denen Sie Ihre Lösung komplett umstellen oder, falls sie mit der bestehenden Lösung kompatibel sind, weitere Ressourcen aus der Cloud beziehen können.

Der Vorteil der Cloud-Migration ist die Skalierbarkeit mehr oder weniger in Echtzeit: Sobald die Last höher ist, weist der Cloud-Service automatisch mehr Ressourcen zu, und wenn der Verkehr wieder zurückgeht, nimmt auch der Cloud-Service ab. Infolgedessen müssen IT-Fachleute keine Volumenprognosen erstellen und nur für das bezahlen, was tatsächlich genutzt wird.

Wenn die Architektur, in der die Anwendung gehostet wird, es zulässt, kann eine Hybridlösung erstellt werden, die es erlaubt, bei Bedarf Ressourcen aus der Cloud zu leihen. Auf diese Weise lassen sich die Anfangsinvestition in neue Hardware und das Risiko, dass die Investition in Zukunft zu wenig genutzt wird, vermeiden.

Ein weiterer häufiger Grund, warum Systeme der erhöhten Last nicht standhalten können, ist die falsche Architektur oder eine falsche Konfiguration. Wir haben zum Beispiel gesehen, dass, obwohl ein Cloud-Service eingeführt worden war, entweder die falsche Architektur zur Ausführung der Anwendung eingerichtet wurde oder die vorhandenen Dienste nicht richtig optimiert wurden, um die Last zu bewältigen.

Die Lösung für dieses häufige Problem ist sogar noch einfacher als beim vorherigen. Da bei Cloud-Diensten bereits alles bereit steht, muss nur die vorhandene Architektur überprüft und, wenn möglich, auf diese umgestellt werden. Natürlich müssen außerdem alle notwendigen Cloud-Dienste korrekt optimiert werden.

Das dritte und schwierigste Problem tritt auf, wenn die Anwendung überhaupt nicht skalierbar ist. In diesem Fall können zusätzliche Caching-Dienste sowohl vor der Anwendung als auch für Abfragen innerhalb der Anwendung hilfreich sein. Man sollte jedoch auch berücksichtigen, dass einige nicht skalierbare Anwendungen sich über Support-Services erfolgreich skalieren lassen. Im unglücklichsten Fall muss jedoch ein Software-Update durchgeführt werden, was eine Ausfallzeit des E-Service bedeutet.

Erschienen in: https://arileht.delfi.ee/news/uudised/ekspert-selgitab-kolm-peamist-pohjust-miks-e-teenused-ja-e-poed-suurele-koormusele-vastu-ei-pea?id=89584851

 

ADM Interactive

E-mail: info@adm.ee
Registernummer: 10474271
Steuernummer: EE100046715

Tallinn

Kultuurikatel, Põhja pst 27a, Tallinn, 10415
Phone: +372 617 7600

London

124 City Road, London, EC1V 2NX, United Kingdom
Phone +44 7451 213604

Berlin

Schulstr. 13, 13507 Berlin
Phone: +49 30 374 334 69