Klemens Arro, Leiter von ADM Cloudtech, schreibt im Delfi Ärileht, wie sich eine Situation, in der Mitarbeiter von zu Hause aus arbeiten müssen, aber keinen geeigneten Arbeitscomputer haben, schnell lösen lässt.

Eines der Hauptprobleme, das sich bei der Arbeit von zu Hause aus stellt, ist der Mangel an Computern, mit denen man arbeiten kann. Meistens versuchen Unternehmen, dieses Problem dadurch zu lösen, dass sie ihren Mitarbeitern erlauben, von ihren eigenen Computern zu arbeiten, in der Hoffnung, dass sie die Arbeit mit diesen können. Alternativ dazu könnte das Unternehmen schnellstmöglich eine große Anzahl von Laptops anschaffen und diese entsprechend den Anforderungen des Unternehmens einrichten.

Das Problem bei der ersten Lösung ist die Sicherheit und die oft falsche Annahme, dass der Heimcomputer eines Mitarbeiters in der Lage ist, alle für dessen Arbeit erforderlichen Anwendungen auszuführen, und nicht zuletzt, dass der Mitarbeiter bereit ist, sein persönliches Eigentum für den Arbeitgeber zu nutzen. Was Unternehmen zudem berücksichtigen müssen, ist die zusätzliche Arbeitsbelastung, die dadurch für die IT-Abteilung entsteht, da deren Mitarbeiter diejenigen sind, die allen anderen Firmenmitarbeitern bei der Installation aller notwendigen Software auf ihren eigenen Computern helfen müssen.

Das Problem bei der zweiten Lösung ist eine riesige nicht vorhersehbare Investition, zu der die meisten Unternehmen nach den aktuellen Wirtschaftsprognosen nicht unbedingt bereit sein dürften.

Eine gute Lösung für beide Probleme ist die Einführung von Fernarbeitsplätzen wie Amazon WorkSpaces, was es dem Unternehmen ermöglicht, alle seine Daten im Besitz zu behalten, unabhängig davon, ob ein Mitarbeiter den Dienst von seinem eigenen Computer oder einem anderen Gerät aus nutzt. Darüber hinaus kann den Mitarbeitern so ein Arbeitsplatz zugewiesen werden, der ihren Arbeitsanforderungen auf Grundlage ihrer Rolle im Unternehmen entspricht. Alle diese Arbeitsstationen lassen sich mit bereits bestehenden Autorisierungssystemen, dem Intranet des Unternehmens und allen anderen für ihre Arbeit erforderlichen Geräten verbinden.

Wenn ein Mitarbeiter keinen eigenen Computer zu Hause hat, kann das Unternehmen einen erschwinglichen Laptop für ihn kaufen – die wichtigste Voraussetzung hierbei ist, dass dieser eine Verbindung zum Internet herstellen kann. Beispiele für solche Laptops sind das Chromebook oder jeder andere Laptop im Netbook-Stil, bei dem alle Arbeiten und Daten in einer Cloud gespeichert werden.

Weltweit nutzen schon viele Fortune-500-Unternehmen diese Art von Lösung bereits heute, was faktisch bedeutet, dass keiner ihrer Mitarbeiter einen persönlichen Computer hat und sie stattdessen jedes beliebige verfügbare Chromebook nehmen und sich damit an ihrem Cloud-Arbeitsplatz anmelden können.

Doch wie jede gute Sache haben auch die Arbeitsplatzdienstleistungen ihre kleinen Nachteile, die berücksichtigt werden müssen. Da der Desktop in Echtzeit über das Internet an den Benutzer gestreamt wird, kann es zu Latenzzeiten bei der Grafikausgabe kommen. Bei normaler Büroarbeit bleibt die Latenz selbst bei durchschnittlicher Verbindungsgeschwindigkeit für den Benutzer unbemerkbar. Bei Grafik- oder Videobearbeitung und bei Videospielen können jedoch Probleme mit dem Streaming auftreten. Hoffentlich wird dieses Problem in der Zukunft gelöst, nachdem Amazon nun sein WSP-Protokoll veröffentlicht hat, welches die Kodierung von Live-Streams auf die nächste Stufe hebt.

ADM Interactive

E-mail: info@adm.ee
Registernummer: 10474271
Steuernummer: EE100046715

Tallinn

Kultuurikatel, Põhja pst 27a, Tallinn, 10415
Phone: +372 617 7600

London

124 City Road, London, EC1V 2NX, United Kingdom
Phone +44 7451 213604

Berlin

Schulstr. 13, 13507 Berlin
Phone: +49 30 374 334 69