Beim Hackathon 2020 der estnischen Streitkräfte arbeiteten die Teilnehmer über 48 Stunden an spannenden Lösungen, die alle das gleiche Ziel verfolgten – die Erhöhung der Verteidigungsfähigkeiten Estlands. Aus den elf teilnehmenden Teams wurde MedKiosk als Sieger ausgewählt. Dieses Team wird nun seine Idee auch beim monatlichen Big Friday von ADM fertigstellen können.

ADM hat die Verteidigungshackathons der estnischen Streitkräfte immer gern unterstützt, da wir der Meinung sind, dass ein starkes und gut geschütztes Land die Unterstützung jedes einzelnen Bürgers und jeder einzelnen Organisation braucht. Diesmal hat ADM auch Datanor als guten Partner miteinbezogen, um so gemeinsam noch mehr beitragen zu können. Gemeinsam stellten sie ein Team von Mentoren zusammen, zu dem außer Riho Pihelpuu und Anti Ainsar von ADM auch Indrek Ott von Datanor gehörte.

Den diesjährigen Verteidigungshackathon gewann das Projekt MedKiosk, das es den Soldaten erleichtert, sich an medizinische Zentren zu wenden. Das Projekt ID-Sõidupäevik („ID-Fahrtenbuch“), welches den mit Fahrzeugen der Streitkräfte einhergehenden Papierkram um einige hundert Stunden pro Jahr reduziert, kam auf den zweiten Platz . Den dritten Platz belegte OSÜÕ, die optilise side lahendus üle õhu, also die „Lösung optischer Kommunikation über die Luft“, die anstelle von Funk- oder anderen Kommunikationstechnologien zur Übermittlung von Nachrichten eingesetzt werden kann.
Der Big-Friday-Preis von ADM ging an das Virtuaalne sõduripäevik, das „Virtuelle Soldatentagebuch“, das sich mit einem Thema befasst, welches den Teilnehmern von den Streitkräften präsentiert wurde. Ziel des „Virtuellen Soldatentagebuchs“ ist es, den Trainingsprozess für Soldaten zu vereinfachen, indem unnötige Aktivitäten, wie von Hand zu erledigender Papierkram, oder auch Dinge wie das Notieren der Anzahl der beim Schießtraining getroffenen Ziele, reduziert werden.

„Für uns ist der Schutz unseres Landes eine selbstverständliche und äußerst wichtige Sache, und schon deshalb unterstützen wir seit Jahren die Verteidigungshackathons der estnischen Streitkräfte und beteiligen uns auch an ihnen. Obwohl der Hackathon in diesem Jahr virtuell stattfand, waren immer noch elf Teams dabei, und das allgemeine Niveau war sehr hoch. Gemeinsam mit dem Cyber Command haben wir das „Virtuelle Soldatentagebuch“ als zu förderndes Projekt ausgewählt, was wir auch demnächst in Angriff nehmen, indem wir sie zur Teilnahme an unserem Big Friday bei ADM einladen. Die Kompetenzen, über die ADM und Datanor aus ihren jeweiligen Fachgebieten verfügen, sind geradezu ideal, um diesen jungen Leuten zu helfen, den nächsten Schritt in der Produktentwicklung zu tun und nach einigen letzten Feinschliffen dann auch sehen zu können, wie ihr Produkt tatsächlich in den Streitkräften umgesetzt wird“, erklärte Riho Pihelpuu, CEO der ADM-Gruppe.

Das Virtuelle Soldatentagebuch, kurz ViST, ermöglicht es den Soldaten, die Anzahl der während des Schießtrainings getroffenen Ziele mit dem Smartphone statt mit Bleistift und Papier zu notieren, wodurch sichergestellt ist, dass alle Ergebnisse auch automatisch gespeichert und in die entsprechende Datenbank übertragen werden. In einigen Jahren könnte das ViST zum alltäglichen Werkzeug der Soldaten werden, mit dem sie dann sehen, was sie an einem bestimmten Tag zu Mittag kriegen, wann der nächste Unterricht beginnt und wie die Ergebnisse ihrer Tests und abgeschlossenen Übungen aussehen. Das ViST könnte auch für Zugführer von Nutzen sein, die sich damit einen besseren Überblick über ihren Zug verschaffen könnten.

Indrek Ott, CEO von Datanor, lobte ebenfalls das hohe Niveau der technischen Fähigkeiten der Teams und die gute Organisation des Hackathons: „Der Verteidigungshackathon 2020 war für mich das erste Mal, dass ich an so etwas teilgenommen habe, und es war eine sehr positive Erfahrung – in 48 Stunden wurden so viele großartige Ideen geboren und mehrere Projekte entweder abgeschlossen oder fast abgeschlossen, die alle definitiv sehr nützlich für die estnischen Verteidigungskräfte und unser Land sind. Hackathons mit einem so klaren Ziel der Landesverteidigung sollten häufiger organisiert werden, da Technologie einen immer wichtigeren Teil im Leben der Soldaten ausmacht“.

Anti Ainsar, IT-Produzent bei ADM, hob zudem den hohen Organisationsgrad des Hackathons hervor – den Crashkurs in Präsentation, die Einbindung von Wirtschaftsvertretern, die Möglichkeiten der virtuellen Mentorschaft usw.

„In organisatorischer Hinsicht war der Hackathon sehr gut organisiert, wofür ich den Organisatoren sehr danken möchte. Es war so schön zu sehen, dass unsere Jugend motiviert und gewillt ist, Lösungen zu finden, die tatsächlich dazu beitragen, das Leben unserer Verteidigungskräfte und Soldaten zu verbessern, alles zum Wohle ihres Landes. Das siegreiche Team (MedKiosk) war insofern unglaublich, als es in sehr kurzer Zeit in der Lage war, einen funktionierenden Prototyp zu schaffen, der im Wesentlichen schon morgen umgesetzt werden kann. An den Projekten, die noch weiter entwickelt werden müssen, wird natürlich auch weiterhin gearbeitet werden – zum Beispiel beim Big Friday von ADM – um sicherzustellen, dass aus all den guten Ideen, die aus dem Hackathon hervorgegangen sind, schließlich auch vollwertige Produkten entstehen und sie damit ihr Hauptziel, der Stärkung des Landes zu dienen, erfüllen können. Ich möchte auch all den Mentoren danken, die bereit waren, ihre Freizeit in das Projekt einzubringen und ihr Wissen mit den Teilnehmern und dem Publikum zu teilen“, erklärte Ainsar.

Insgesamt nahmen elf Teams am Verteidigungshackathon 2020 teil, wo sie acht Mentoren hatten: Peeter Marvet (Zone), Marily Hendrikson (Startup Estonia), Aigar Käis (Telia), Tarmo Aia (Estnische Streitkräfte), Indrek Ott (Datanor), Riho Pihelpuu (ADM), Anti Ainsar (ADM), Siim Reinaas (Milrem Robotics).

Der nächste Verteidigungshackathon der estnischen Streitkräfte findet im Frühjahr 2021 statt.

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